Schauen Sie sich um. Hier gibt es allerdings nicht überall etwas zu sehen, sondern vor allem viel zu hören. Oft auch meine Stimme.
Sie hören mich in Nachrichten, Radiobeiträgen, Kurzreportagen, Interviews und im Hörspiel. Ich spreche im Radio, vor Publikum und aus dem Off in Filmen.
Immer erzähle ich dabei Geschichten. Meistens reale Geschichten. Aus dem Leben. Von und über Menschen. In vielen Fällen habe ich sie auch selbst recherchiert und geschrieben.
Oft höre ich zu und bringe andere durch die richtigen Fragen dazu, den Hörern etwas zu erzählen. Oder ich zeige ihnen, wie man am Mikrofon oder vor Publikum spricht.
Ich produziere selbst, mit der eigenen Technik. Wer möchte, bekommt von mir das Komplettpaket.
Viel Spaß beim Hören.
Neueste Radiobeiträge
Pluralistische Ignoranz
Es gibt ein interessantes Phänomen. Wenn Sie in einer Gruppe sind, und dann sagt einer: „Hat noch jemand eine Frage?“, dann fragt oft niemand, obwohl viele noch Fragen haben. Aber man denkt, den anderen geht’s bestimmt anders als mir, frage ich lieber mal nicht. In der Sozialpsychologie nennt man das „pluralistische Ignoranz“. Die Mehrheit einer Gruppe nimmt an, dass die meisten anderen Gruppenmitglieder etwas anderes denken als sie selbst.
Das Leben vor der Tür
Kennst Du Dich besser darin aus, was in der Welt so passiert oder was in Deinem Dorf los ist? In den letzten 15 bis 20 Jahren hat sich die Aufmerksamkeit verändert. Und dadurch passiert heute etwas, das früher seltener war: Menschen wohnen in einem Ort, aber was dort so geht, das wissen sie nicht. Sie holen sich Infos hauptsächlich aus Sozialen Medien und Websites, halten Kontakt über Messenger-Apps, auch aus dem Radio und Fernsehen. Wenn dort die Veranstaltungen, Vereine und Aktionen im Dorf nicht vorkommen, dann wissen manche Leute gar nichts davon. Erstrecht, wenn sie ansonsten meistens 15 Kilometer weiter in der Stadt sind, wo ihre Freunde und Familie sind.
(Menschliche) Musik
Ich finde es so genial, dass wir Menschen dazu in der Lage sind, Musik zu machen. Dass sie Gefühle, Stimmungen, Gedanken nicht nur in Worten sondern auch durch Sound, Melodien und Gesang ausdrücken können. Musik kann so krasse Gefühle in Dir auslösen. Du kannst mitfühlen. Oder Du fängst unweigerlich an mitzuwippen oder zu tanzen. Dass Menschen bei anderen Menschen so etwas bewirken können, ist einmalig. – Und dann stellst Du fest: Diesen Sänger, mit dieser genialen Stimme, die gibt’s gar nicht. Und die Musikerin, die den Song komponiert und produziert hat, auch nicht. Das war alles eine KI. Und jetzt?
Urlaub, nur ein Traum?
Fährst Du diesen Sommer eigentlich in Urlaub? Oder kannst Du Dir das einfach nicht leisten? 21 Prozent der Menschen in Deutschland haben nicht das Geld, um wenigstens eine Woche im Jahr zu vereisen, also jeder fünfte. Das sind mehr geworden in den letzten Jahren. 2019 waren es noch 16 Prozent. Damit nähern wir uns dem EU-Durchschnitt an. Europaweit können sich 28 Prozent keinen Urlaub leisten.
Totengedenken jetzt
Es gibt Ereignisse, da sind wir kollektiv in Trauer. Wenn mehrere Menschen bei einem Unglück plötzlich sterben oder wenn ein Mensch andere Menschen tötet, wie am Montag in Stade. Da sind sechs Menschen gestorben. Es ist sehr menschlich, dass uns das erschüttert; die einen mehr, die anderen weniger stark. Vielleicht denkst Du jetzt einen Moment an sie.
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